WAS BIETET UNS DAS SOMMERLOCH? PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Horst Janßen   

Horst JanßenAus meiner Sicht

WAS BIETET UNS DAS SOMMERLOCH?

Liebe Mitglieder, Freunde und Förderer in aller Welt!
Nun musste diese Ausgabe auch schon wieder verspätet herauskommen!
Dieses Mal geschuldet durch meinen Krankenhausaufenthalt und die Nachbehandlungen. Ich hoffe Sie/Ihre könn(t)en es mir nachsehen.
Noch eine Kleinigkeit – Herausgeber dieser Zeitschrift ist ab sofort Horst W. Janßen. Dieses für die Reservistenkameradschaft Marine Berlin e.V. Der Freundeskreis des EGV Berlin.
Das soll aber nichts an der Vielfalt der Berichterstattung verändern und schon gar nicht Verbände und Vereine hindern, aus dem maritimen Bereich zu berichten.
Ja – meine sehr geehrten Damen und Herren, das Sommerloch ist am Logbuch auch nicht spurlos vorüber gegangen.
Das ist kein Grund zum Stolz, das soll auch keine Entschuldigung sein, aber wenn die Ereignisse fehlen, so fehlen auch die Berichterstattungen dazu. Oder habe ich das im Krankenhaus nur verschlafen? Nein, nun mal im Ernst - wir mussten schon ein paar Artikel in die nächste Ausgabe verschieben. Diese erscheint ja schon in 5 Wochen.
Nimmt man die Ereignisse, so sticht eindeutig der 13. August hervor. 50 Jahre nach dem Mauerbau sollte in der Deutschen Geschichte intensiv darauf eingegangen werden, denn unsere Jugend hat ein Recht hierüber viel zu erfahren – und zwar aus den verschiedensten Sichtwinkeln! Dieses hat unser Kamerad Klaus Schmidt sehr anschaulich und ergreifend beschrieben.
Unser schon, nennen wir es zur Tradition gewordenes „Gedenken an die Getöteten und Gefallenen der Bundeswehr“ im Sommer vor dem Tag der offenen Tür des Bundesministeriums der Verteidigung findet immer mehr Anklang und sollte als „nicht politische Veranstaltung“ noch öffentlicher werden. Hier wäre eine noch größere Beteiligung schön.
Das heißt nicht, dass wir dem „Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge“ Konkurrenz machen wollen. Im Gegenteil! Viele Veranstaltungen zu einem uns alle betreffenden, bestimmten Thema machen dieses auch tiefer greifend. Hier aus der Sicht von Marlis Böken!
Über all dieses geschichtliche sollte aber 9/11 nicht in Vergessenheit geraten. Dieses böse Ereignis hat vor genau 10 Jahren vieles auf dieser Welt, aber auch für uns Deutsche, verändert. Und das brauchen wir für unsere Geschichte zum Verständnis für Jung und Alt.
Schauen wir uns das Inhaltsverzeichnis an, so waren doch einige Maritime Verbände und Vereine aktiv. Das gilt auch und insbesondere für die Jugend und das erfreut mich besonders. Als eine sehr aktive Truppe ist da zu nennen die Marine-Jugend Hof mit ihrem Alexander Spoerl. Auch aus der Hauptstadt gilt es zu berichten und unser Patenschiff der EGV Berlin sollte nicht in Vergessenheit geraten. Im Gegenteil! Man kann gar nicht oft genug von unseren Kameraden, den Patenkindern der Stadt Berlin berichten, denn sie sind für die Sicherheit unseres Staates -also uns - da, und halten ihren Kopf für uns hin. Gab es doch gerade wieder eine Anfrage im Bundestag, ob die Evakuierung unserer Mitbürger aus Lybien, an der unsere Berlin beteiligt war, rechtmäßig war. Was haben manche „Politiker“ nur für ein Rechsverständnis?
Die Sicherheitspolitik, ein für unser freiheitliches und demokratisches Denken unerlässliches Instrument hier darzustellen, ist ein besonderes Anliegen über das Maritime hinaus.
Das wir immer etwas bekannt zu geben haben und auf dieses und jenes hinweisen gehört einfach auch dazu. Das gilt natürlich auch für unsere Marine und die Seenotretter mit ihren großartigen Leistungen.